Money

Matters

Radeln, Strom sparen, fair einkaufen, bewusst essen: Warum hört der Wille zur Nachhaltigkeit beim Geld auf? Money matters. Oikocredit ist eine Pionierin des ethischen Investments. Seit über 40 Jahren arbeitet die Entwicklungsgenossenschaft mit Partnerorganisationen im globalen Süden zusammen. Wir wollen finanzielle Inklusion, Ernährungssicherheit, saubere Energie, mehr Gerechtigkeit. Mit gleichgesinnten Partnern vor Ort stellen wir in den kommenden Monaten in Münster das Thema Geld in den Fokus. Es gibt Workshops, Infostände, Filmabende, Vorträge und Aktionen.

 

Über uns

Die internationale Genossenschaft Oikocredit ist eine Pionierin der nachhaltigen Geldanlage. Menschen und Organisationen aus Deutschland, die sozial verantwortlich investieren wollen, legen über die acht deutschen Oikocredit-Förderkreise Geld bei Oikocredit an. Die Genossenschaft vergibt Kredite und Kapitalbeteiligungen an Mikrofinanzinstitutionen, Genossenschaften und andere soziale Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Schwerpunktbereiche sind Inklusives Finanzwesen, Landwirtschaft, Erneuerbare Energien und Afrika.

Oikocredit finanziert derzeit 801 Partnerorganisationen in 70 Ländern mit einem Projektfinanzierungsvolumen von 1,047 Milliarden Euro. Diese Partner schaffen Arbeitsplätze und eröffnen wirtschaftlich benachteiligten Gemeinschaften Chancen auf bessere Lebensbedingungen. Weil die Menschen selbst am besten wissen, was sie brauchen, arbeitet Oikocredit mit lokalen Fachkräften in Büros vor Ort. Seit der Gründung im Jahr 1975 ist die Genossenschaft mit diesem Konzept zu einem der weltweit führenden Entwicklungsfinanzierer geworden.

Frischfisch für Sambia
Netze nähen am Karibasee. In Sambia spielt Fisch, hauptsächlich Tilapia, in der Ernährung traditionell eine wichtige Rolle als Eiweißlieferant. Die Bestände sind durch Überfischung inzwischen jedoch so stark dezimiert, dass das Land Tiefkühlfisch importieren muss. Seit 2014 arbeitet Oikocredit mit Yalelo Ltd zusammen. Das nachhaltige Aquakultur-Unternehmen züchtet am Karibasee Tilapia-Fische, um die enorme Nachfrage nach einheimischem Fisch in Sambia und der Region zu befriedigen. Yalelo bedient nicht nur den einheimischen Markt und versorgt die Bevölkerung mit nachhaltigem Frischfisch, sondern fördert auch die lokale Sojaindustrie, die eiweißreiches Fischfutter liefert. (Foto: Opmeer Reports)